Ein wenig Sturmflutknigge!!

 

 

 

Wer an der Nordsseküste wohnt, für den sind schwere Stürme im Herbst oder im Frühjahr nichts neues. Man lebt einfach damit. Man muß sich auch keine großen Sorgen machen, denn die Deiche sind stabil und sicher gebaut, nach modernsten Erkenntnissen.

Aber dennoch brauen sich auf den Weltmeeren manchmal Großwetterlagen zusammen die unvorstellbare Mengen an Wasser gegen die Nordseedeiche anrennen lassen. Dann müssen die Schutzdeiche immer wieder ihre Bewährungsprobe bestehen. Die Menschen, die hinter den Deichen wohnen, verlassen sich darauf.

Aber manchmal nützt alle Vorsorge nichts, dann ist der Blanke Hans ( Nordsee) einfach stärker. Wenn ein Deich bricht, dann kann nichts und niemand diese Wassermassen mehr aufhalten. Mensch und Tier sind dann in höchster Gefahr, in den Fluten zu ertrinken. Nur eine rechtzeitige Evakuierung bringt dann noch Rettung.

 

 

Ein Deichbruch droht! Alle Bewohner sind ins Binnenland evakuiert worden. Der Ort ist menschenleer!

 

So sah wohl eine bürgerliche Wohnstube einer Familie um 1962 hinter den Deichen aus.

 

Funkgerät, wie es 1962 während der schweren Sturmflut im Einsatz war.

 

Woher stammt der Name Blanker Hans?

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Der in Kiel geborene Lyriker Detlef von Liliencron machte den Namen in seinem Lied" Trutz, blanke Hans" bekannt.

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Der Deichgraf von Risum rief der Nordsee bei der Einweihung eines neuen Deiches " Trutz nun blanker Hans" entgegen. Kurze Zeit später brach der neue Deich, bei der zweiten großen Manndränke im Jahre 1634

 

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Grosse Sturmfluten